FIS-CIT Weltkriterium als gelungene Generalprobe für Arlberg Kandahar Rennen 2019

  • Von 25. Februar bis 2. März 2018 sorgte das FIS-CIT Weltkriterium (CIT steht für Citizen) am Arlberg für Rennatmosphäre. Der Bewerb richtet sich an Athleten mit FIS-Punkten aus nicht Wintersportregionen. Für die Organisatoren in St. Anton am Arlberg war die Veranstaltung mit sechs intensiven Wettbewerbstagen ein willkommener Test für die Damen-Weltcupbewerbe im Jänner 2019.

    Die Bilanz von Peter Mall, der die Organisation koordinierte, fällt positiv aus: „Es war für alle Beteiligten eine sehr anstrengende Woche, aber extrem wertvoll für die Weltcupbewerbe Anfang nächsten Jahres. Durch die witterungsbedingte Absage 2016 haben wir seit fünf Jahren keine Erfahrung auf diesem Niveau. Rund 50 Personen standen als Rutschkommandos, Kampfrichter, Bergretter und andere im Einsatz. Die Organisation und auch das Zusammenspiel untereinander funktionierten sehr gut. Wir sind überaus zufrieden.“ Super G und Sprintabfahrt fanden am Rendl statt. Eine Premiere in St. Anton am Arlberg. „Das wäre zukünftig ein idealer Trainingsbereich“, so Mall.

    Heimsiege gefeiert

    Aus sportlicher Sicht nützten bevorzugt junge Skirennläufer das Weltkriterium, um erste FIS-Punkte zu sammeln. SCA-Mitglied Andreas Mathis aus Lech konnte den Super-G für sich entscheiden und bis dato seine besten FIS-Punkte einfahren. Einen Tag später konnte sich Andreas bei der Abfahrt den hervorragenden 2. Platz und somit sein persönlich bestes Ergebnis in dieser Disziplin sichern. Beim Slalom konnten erneut 2 SCA Läufer ihr Können beweisen: Der St. Antoner Christian Borgnaes konnte mit einem Respektabstand von 1,13 s auf die Zweitplatzierten Sebastien Andres (FRA) und Kieran Norris (IRL) den Slalom für sich entscheiden.
    Auch Laura Strolz aus St. Anton am Arlberg machte mit dem hervorragenden 3. Platz im Slalom auf sich aufmerksam.